Ham Radio 2016

Dieses Jahr werde ich das erste Mal die Ham Radio in Friedrichshafen besuchen und im Anschluss daran natürlich hier berichten. Ich freue mich besonders auf das SOTA-Treffen am Freitag Abend und den Funk-Flohmarkt. Rund 200 Aussteller kommen zur internationalen Amateurfunk-Ausstellung vom 24. bis 26. Juni nach Friedrichshafen. Das Motto 2016 lautet: „Zu Wasser, zu Lande und in der Luft“.  „Die Ham Radio ist Europas bedeutendste Amateurfunkmesse und wird auch in diesem Jahr mit ihrer Mischung aus abwechslungsreichem Rahmenprogramm und qualitativ hochwertigem Produktangebot ihrem Ruf als erste Adresse für Funkamateure wieder gerecht werden“, ist sich Messe-Chef Klaus Wellmann sicher. Die Ham Radio in Friedrichshafen bietet als Europas Leitmesse für Funkamateure eine internationale Plattform zum Austauschen, Treffen und Kennenlernen. Rund 200 Aussteller und Verbände aus 34 Ländern präsentieren auf der 41. Amateurfunk-Ausstellung ihre Produkte und Trends rund ums Funken, Morsen und Telegrafieren.

Yaesu FT-1XD und FT-2D

Am Donnerstag, den 24.03.2016 war ich in Quierschied auf dem C4FM / Fusion Usertreffen bei Q08. C4FM ist der digitale Übertragungsstandard von Yaesu, ähnlich wie DMR oder D-Star. System Fusion ermöglichst die parallele Nutzung von FM und digtitalem C4FM über einen Repeater. Praktischerweise wohne ich nur ca. 500m weg vom Saarbrücker System Fusion Relais DB0EW. Ich wollte mich also über die neuen Möglichkeiten informieren und war über eine volle Hütte sehr erstaunt. An der Stelle danke ich Udo, DL4VCC für den Reminder und Manuel, DH1VO für den tollen Vortrag und all die Informationen. Gerade mit dem Yaesu FT-1XD gibt es ein für mich interessantes Gerät, welches ich bei Florian, DD3SF direkt testen durfte. Es vereint einen guten und robusten Dualbander, mit GPS und APRS. So kann ich vom Berg direkt via APRS einen Spot in den SOTA-Cluster übermitteln. Das perfekte Gerät für meine Zwecke. Ich werde sicher bald über C4FM zu hören sein.

Notfunk THW ZweibrückenIch war heute in Zweibrücken auf dem 'Internationalen Notfunktag'. Als Notfunk (oder auch Katastrophenfunk) bezeichnet man den Funkbetrieb, mit dem Funkamateure im Rahmen ihrer Kommunikationsmöglichkeiten in Not- und Katastrophensituationen Hilfe leisten. Funkamateure unterstützen dann Hilfsorganisationen und andere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS), oder leiten empfangene Notrufe an diese weiter. Die Veranstaltung fand auf dem Gelände des THW Zweibrücken statt. Veranstalter war die DARC-Notfunkgruppe Südwest. Funkamateure aus Deutschland und dem benachbarten Ausland waren eingeladen, ihr transportables Notfunk-Equipment vorzustellen und zu präsentieren. Zudem bestand die Möglichkeit, gebrauchte Funkgeräte und Zubehör zu verkaufen. Der Notfunktag bietet die Plattform, um sich über das Thema „Not- und Katastrophenfunk“ auszutauschen. Ziel ist es unter anderem, neue Anregungen zu bekommen und die Strukturen des Notfunks unter den Funkamateuren weiter zu festigen.

Mittlwellensender Heusweiler DeutschlandfunkvAm Freitag, 03.07.2015 hatte ich die Möglichkeit, den Mittwelwellensender Heusweiler (400kW auf 1422 kHz) zu besichtigen. Der Sender Heusweiler ist ein Mittelwellensender des Saarländischen Rundfunks nördlich von Heusweiler. Er war der stärkste Mittelwellensender der ARD mit einer maximalen Sendeleistung von 1200 kW. Die Besichtigung wurde vom DARC Ortsverband Q08 Sulzbach-Fischbachtal organisiert. Reinhard Donie, ein Diplom-Ingenieur (Nachrichtentechnik) vom SR, nahm sich viel Zeit und beantwortete alle unsere Fragen. Wir konnten uns alles anschauen und auch den alten Röhrensender betreten. Der Sender Heusweiler war der leistungsfähigste Mittelwellensender in Deutschland und der stärkste Sender der ARD. Von 1973 bis 1994 diente der Sender zur Verbreitung des Programms der Europawelle Saar des Saarländischen Rundfunks auf der Frequenz 1421 kHz bzw. (ab 23. November 1978) 1422 kHz, das tagsüber mit der vollen Leistung von 1200 kW und nachts mit 600 kW ausgestrahlt wurde. Seit 1994 wird über diesen Sender das Programm des Deutschlandfunks verbreitet. Die Sendeleistung wurde zunächst ganztags auf 600 kW reduziert. Im Februar 2008 wurde der Röhrensender aus dem Jahr 1973 durch eine volltransistorisierte Anlage (TRAM/P 400) von Transradio Sendersysteme Berlin mit einer Trägerleistung von 400 kW ersetzt. Der Sender ist für DRM-Betrieb (200 kW) vorbereitet. DeutschlandRadio und der SR nahmen diesen neuen Mittelwellensender am 15.05.2008 in Heusweiler offiziell in Betrieb. Der Sender besteht aus zwei TRAM 200 Sendern, einer Parelleling Unit (PU), eines Ergänzungsnetzwerks (ENW) und eines digitalen Exciters DRM DMOD2. Der Sender TRAM/P 400 verfügt über eine Trägerleistung von 400 kW im AM. Zum 31. Dezember 2015 soll die Ausstrahlung des DLF über diesen Sender eingestellt werden. Der Saarländische Rundfunk hat Ende 2005 in Heusweiler einen zweiten Mittelwellensender für sein Informationsprogramm Antenne Saar in den Tagstunden in Betrieb genommen. Hierzu wird die ehemalige Reservesendeanlage für die Frequenz 1422 kHz genutzt. Dieses Programm wird auf der Frequenz 1179 kHz mit einer Leistung von 10 kW ausgestrahlt. Seit 2. November 2009 ist der Sender rund um die Uhr in Betrieb. In der Innenstadt Saarbrücken empfange ich, an meinem Yaesu FT-817 mit 10m Draht, tagsüber  das Signal des 10 kW-Senders 1179 kHz mit S8, das des 400 kW-Senders 1422 kHz mit S9++.

Sender Göttelborner HöheAm Samstag, 20.06.2015, kam ich der Einladung des DARC Ortsverband Q08 Sulzbach-Fischbachtal nach und begab mich zur Göttelborner Höhe, ca. 12 km nördlich von meinem Heimat-QTH in Saarbrücken gelegen. Mehrere Antennenarten wurden auf dem Fieldday-Gelände von Q08 auf ihre Leistungsfähigkeit geprüft. Dabei wurde die Antennen-Abstrahl-Richtung und Höhe bei jedem Antennentyp verändert. Mehrere Empfangsstationen in Deutschland und dem Ausland (z.B. Leif – PT2ZXR in Brasilien) gaben sodann Ihre Rapporte ab. Es gelang u.a. ein QSO mit Leif auf 15m, nachdem es auf 10m leider nicht funktioniert hat. Die Ergebnisse der Nutzung der unterschiedlichen Antennenarten werden nun ausgewertet und später von Q08 veröffentlicht. Während der Experimente wurde über Echolink via DB0SR Kontakt zu PT2ZXR in Brasilien gehalten.