SOTA DM/BW-854 Höchsten

Nachdem ich auf dem Rückweg von der "Ham-Radio" vorher den Gehrenberg (SOTA DM/BW-348) aktiviert hatte, bin ich zum Höchsten (SOTA DM/BW-854) gefahren. Bereits aus einiger Entfernung konnte ich die zahlreichen Funkmasten und Antennen sehen. Oben angekommen schaute ich mich erst einmal um und suchte mir dann einen Platz in der Aktivierungszone. Während der Fahrt hatte ich eine Idee. Ich wollte mit einigen, auf der Ham Radio gekauften Sachen, eine Antenne bauen. Ich hatte den vektoriellen Antennen Analyzer (FA-VA-4) des Funkamateur gebraucht von Michael, DB7MM gekauft, einen 10m MINI Mast von DX-Wire, sowie 90m Draht vom Flohmarkt. Nach 10 Minuten war ein 10m langer Halbwellen-Vertikalstrahler fürs 20m-Band aufgebaut und ich konnte mit meinem FT-817 und 5W einige Stationen arbeiten. Der weiteste Kontakt war KA1R in Massachusetts. Gut, wenn man ein Multitool von Leatherman im Rucksack hat. Danach bin ich zum DM/BW-156 (Lindenberg) gefahren.

SOTA DM/BW-348 Gehrenberg

Auf dem Rückweg von der "Ham Radio" in Friedrichshafen habe ich beim Gehrenberg (SOTA DM/BW-348) angefangen und Richtung Norden am gleichen Tag fünf Berge aktiviert. Auf der Anfahrt habe ich den "Gehrenbergturm" und das prominente Schild "Gehrenberg" entdeckt. Ich bin also auf den Turm gegangen und habe angefangen auf 2m FM zu funken. Zum Glück rief mich Joe, OE5JFE welcher gerade aus der Aktivierungszone kam und wies mich darauf hin, dass der Turm nicht für SOTA zählt. Der Gehrenbergturm ist 704m ü. NN und der Gehrenberg selbst jedoch 754m ü. NN. Die Aktivierungszone beginnt daher erst bei 729m ü. NN. Ich schaute mir noch kurz den Bodensee von oben und die tolle Landschaft an und begab mich sodann in die Aktivierungszone. Ich musste noch knapp 2km zu Fuß zurück legen, hatte aber die Koordinaten schon in meinem GPS-Gerät, so dass der Weg zwar weiter war als gedacht, aber ansonsten problemlos zu bewältigen war.

SOTA Römerstein DM/BW-078

Wie letztes und vorletztes Jahr wollte ich die Anreise und den Rückweg zur bzw. von der Ham Radio nutzen, um ein paar SOTA-Aktivierungen durchzuführen. Auf dem Hinweg habe ich 2 Berge befunkt, auf dem Rückweg waren es 5. Ich kam so auf 64 Punkte. Angefangen habe ich am Römerstein (DM/BW-078). Der Römerstein ist ein Berg auf der Schwäbischen Alb in der Nähe von Reutlingen und ist 871,9 m ü. NHN hoch. Der Aufstieg war recht einfach und dauerte nur ca. 15 Minuten. Die Bedingungen auf der Kurzwelle waren aber super schlecht. Ich konnte auf 40m nur 2 QSOs loggen und auch auf 20m hatte ich nicht mehr Glück. Da Feiertag war, war aber der 28m hohe Römersteinturm offen (Eintritt 50 Cent), so dass ich von ganz oben mit dem Handfunkgerät noch 4 QSOs machen konnte. Insgesamt hatte ich dann 8 QSOs in einer knappen Stunde im Log. Ich bin dann zum Auto, um die 60km zum Bussen in südlicher Richtung zurückzulegen. Nach etwas über eine Stunde kam ich dort an.

FL/VO-023 Le Donon

Am Feiertag des Reformationstages (Dienstag 31.10.2017) sind wir (YL und ich) nach Frankreich in die Vogesen gefahren um 2 Berge, jeweils über 1.000m hoch, zu aktivieren. Wir sind zuerst die 150km von Saarbrücken zu Le Champ du Feu (SOTA FL/VO-019) gefahren. Der Champ du Feu (deutsch Hochfeld) ist ein 1099 m hoher Berg im Elsass in den Vogesen im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est. Er liegt etwa 10 km südöstlich von Schirmeck. Gleichzeitig ist der Gipfel auch eine Passhöhe. Le Champ du Feu war nicht allzu schwierig, der Berg ist quasi drive-on. Wir haben einige hundert Meter weg geparkt und haben uns dann einen Platz in der Aktvierungszone gesucht. Mit einer Bank und einem Tisch war das sogar richtiger Luxus. Der Schwierigkeitsgrad war nicht allzu hoch. Innerhalb 30 Minuten konnte ich 15 QSOs auf 20m und 40m loggen.

SOTA FL/VO-122 Hohenbourg

Nachdem ich kurz vorher die Wegelnburg (DM/RP-494) aktiviert hatte, bin ich zu Fuß über die grüne Grenze nach Frankreich rüber. Die Hohenburg (frz. Château du Hohenbourg) ist die Ruine einer Felsenburg im nördlichen Elsass (Frankreich) nahe der Grenze zu Deutschland. Sie erhebt sich in 551 m Höhe auf dem Schlossberg. Es müssten so ca. 2km Fußweg gewesen sein, wenn ich mich richtig erinnere. Interessant war der sehr alte Grenzstein und auch, dass die Schilder im Wald plötzlich alle in Französisch waren. Die Hohenbourg selbst ist als Bauwerk aber nicht weniger spannend. Ganz im Gegenteil. Von oben hat man eine tolle Aussicht über den Pfälzer Wald. Ich konnte in 30 Minuten 17 Stationen aus 11 Ländern auf 20m und 40m loggen. Ich musste mich dann beeilen, um rechtzeitig vor dem großen Schauer wieder am Auto zu sein. Vom Parkplatz fuhr ich dann an dem Tag zur Rheintal Electronica.

SOTA DM/RP-494 Wegelnburg

Auf dem Weg zur Rheintal Electronica in Durmersheim (Kreis Rastatt) habe ich zwei Berge befunkt. Angefangen habe ich mit der Wegelnburg (SOTA DM/RP-494). Die Wegelnburg ist die Ruine einer mittelalterlichen Burg im südlichen Pfälzerwald, dem deutschen Teil des Wasgaus, im Landkreis Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz). Die Burganlage liegt 570,9 m hoch und ist damit die höchstgelegene der Pfalz. Den Tipp die Wegelnburg zu aktivieren bekam ich wieder von Sven, DK6HS dem lokalen Funkamateur. Er hat mir auch geraten bei 49.070097, 7.793702 zu parken. Das hat sich als echte Abkürzung herausgestellt, war aber dennoch etwas anstrengender als angenommen. Das Wetter war nicht sehr gut und es sollte am Nachmittag stark regnen. Das war der Grund, warum ich die Aktivierung dann früh morgens durchgeführt habe. Auf der Burg war ich ganz allein, so dass mein Antennensetup auch niemanden gestört hat. Die Dame die man auf einem Foto sieht, hat mich den Weg nach oben begleitet und war sehr interessiert am Hobby.