Am Sonntag habe ich meine erste erfolgreiche "Anwerbung" verbuchen können. Dominic, DO5DOS hat mich via Twitter angeschrieben und wir haben uns auf der saarländischen Amateurfunkmesse "SAFA" in Dillingen getroffen. Er hatte ein 2m/70cm Handfunkgerät dabei und auf der Messe hat er sich eine 3-ele Yagi für 2m/70cm gekauft. Nachmittags haben wir zusammen das "Langensteinchen" (DM/SR-075) aktiviert, welches ca. 30km entfernt in einem Wald bei Mettlach, nahe der Saarschleife liegt.

Wir wollten dieses Equipment testen und ich habe ihm gesagt, dass er gerne meinen FT-817 für 15m benutzen kann. 15m war das erste Mal komplett 'zu'. Es war keine einzige Station mit einem Dipol zu hören. Ich versuchte dann 20m zu arbeiten. Ich habe eine Spot im Cluster abgesetzt und ca. 20 Minuten auf der 14.285 gerufen. Es hat mir niemand geantwortet. Ich hatte eigentlich vor, meine neue MX-P50M 50W Entstufe zu testen. Tags zuvor hatte ich extra noch die passenden Anderson Powerpoles montiert. Leider habe ich den großen Akku mit der 10A Sicherung im Auto vergessen und hatte daher nur meinen kleinen 2.200 mAh Akku, abgesichert mit 3A für den FT-817 im Rucksack. Ich habe dann die Stecker meines "Linked-Dipols" verbunden und konnte recht schnell, innerhalb von 20 Minuten, 12 Stationen auf 40m arbeiten. In diesem Moment war ich wieder total froh, seit knapp 4 Wochen die Klasse A zu haben.

Dominic, DO5DOS hatte ich schon vorher versprochen, dass ich ihm dabei helfe, seine ersten vier SOTA-Punkte zu bekommen. Während er mit dem Beam auf einem Fels stand und abwechselnd auf der 145,500 und die Ortsfrequenzen rief, habe ich auf den lokalen Relais (DB0VKS, DB0SR, DB0LZ und DB0XS) Alarm gemacht. Ich konnte 3 OMs und eine YL auf die 145,500 locken. Danke an Siggi (DK2YL), Ruben (DL8RB), Dieter (DK4XW) und Ferdi (DF5VF). In meinem Log standen nach ca. 1,5h folgende QSOs:

2016 04 03 SOTA DM SR 075 Langensteinchen log

Oben auf dem Berg steht ein riesiger Gittermast. Wir dachten erst, dass es sich um einen kommerziellen Sender handelt. Eine Internetrecherche ergab, dass es sich um eine Meßstation handelt. Bevor Windkraftanlagen errichtet werden, wird mit diesen Masten festgestellt, ob sich ein Aufbau an dieser Stelle lohnt.

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