SOTA DM/RP-197 Womrather Höhe

Die Womrather Höhe (SOTA DM/RP-197) ist mit 599,1 m ü. NHN die höchste Erhebung des Lützelsoons, einem Teil des Mittelgebirges Hunsrück. Er liegt zwischen Schlierschied im Rhein-Hunsrück-Kreis und Kellenbach im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Der Gipfel war nicht leicht zu finden. Ohne GPS-Gerät wäre es mir nicht gelungen, die korrekte Position für die Aktivierung zu erreichen. Erst nach der Aktivierung habe ich mir die Umgebung angesehen. Nur der 200m entfernt gelegene "Blickenstein" ist ausgeschildert. Das liegt wohl daran, dass man von dort eine Aussicht hat, während man vom höchsten Punkt, der Womrather Höhe einfach irgendwo am Wegesrand im Gebüsch sitzen muss. Kurioserweise habe ich fast direkt neben dem Blickenstein eine offizielle Höhenmarke gefunden. Diese wurde aber einfach an einem Schild angebracht und eben nicht im Gestrüpp am höchsten Punkt. Die TOP50 Karte des Landes Rheinland-Pfalz weist die Womrather Höhe mit 597m aus.

SOTA: DM/RP-433 Rehberg

Auf dem Rückweg von einem Termin in der Südpfalz kam ich mit nur 5km Umweg am Rehberg (SOTA DM/RP-433) vorbei. Die Empfehlung kam von Sven, DK6HS. Er wohnt in der Gegend und kennt die lokalen Berge dementsprechend gut. Der Rehberg ist mit 576,8 m ü. NHN nach dem Großen Wintersberg (ca. 581 m) im Nordelsass der zweithöchste Berg des Wasgaus (französisch Vasgovie), des deutsch-französischen, von der Queich bis zur Zaberner Steige reichenden Südteils des Pfälzerwaldes. Oben auf dem Berg steht der 14 m hohe achteckige Rehbergturm, welcher 1862 aus behauenen Sandsteinen errichtet wurde und unter Denkmalschutz steht. Ich nahm den steilen Weg nach oben. Der Weg stellte ich als anstrengender heraus als gedacht. Die Aussicht vom Turm entschädigt aber für den "Aufstieg". Oben auf dem Berg konnte ich Sven, DK6HS auf 2m FM und auch auf der Kurzwelle arbeiten. 40m hat einigermaßen funktioniert, ansonsten war auf den Bändern nicht viel zu hören.

Motorola MC Micro Umbau

Am 21.Oktober 2017 habe ich auf der Rheintal Electronica einige Motorola MC Micro gekauft. Gegen Ende der Messe bekam ich den ganzen Posten so günstig von einem netten OM, so dass ich die Geräte einfach kaufen musste. Nachdem ich bereits einige Ascom SE540, Nokia RD40 und Motorola GM1200 bzw. MC2100 so modifiziert hatte, dass ich die Geräte im Amateurfunk nutzen kann, bot sich das auch mit den MC Micros an. Eines der neuen Geräte war ein MAU14EZA9J13AK und bereits mit 8 Kanälen auf Amateurfunk programmiert. Man braucht ein reines DOS-System mit einem 386er, um das Gerät zu programmieren. Mit DOS Box läuft die MC Micro Software nicht. Bisher konnte ich die Frequenzen daher nicht anpassen. Bei den anderen Geräten handelt es sich um MAU14EVA5G22BU. Diese sog. EVA5-Geräte können mit einer alternativen Firmware von DG1YFE auf ein echtes Amateurfunkgerät umgebaut werden. Man kann nicht nur die Frequenz direkt auf der Tastatur eingeben, man kann auch Repeater-Shift frei einstellen.

SOTA DM/RP-408 Hochsimmer

Nachdem wir die Hohe Acht (SOTA DM/RP-001) im Rahmen des VHF-Contests aktiviert hatten, sind Jörg, DO1DJJ und ich zum Hochsimmer (DM/RP-408) gefahren. Zwischen den beiden Bergen liegen nur 22km und beide Touren ließen sich ideal miteinander verknüpfen. Der Hochsimmer ist ein 588m ü. NHN hoher Vulkankegel der Eifel. Er liegt bei Ettringen im rheinland-pfälzischen Landkreis Mayen-Koblenz. Auf ihm steht der Aussichtsturm Hochsimmerturm. Jörg hat vom Turm aus 2m gemacht und ich habe die Kurzwelle (20m und 40m) vor dem Turm mit meinem FT-817 befunkt. Die Aussicht vom Turm ist wirklich toll und ein Besuch des Hochsimmers ist auf jeden Fall empfehlenswert.

DO1DJJ/P von der Hohen Acht

Am Sonntag, 03.09.2017 bin ich früh morgens zu Jörg, DO1DJJ in die Eifel gefahren. Wir haben den 2m Contest mit SOTA verknüpft und haben von der Hohen Acht (DM/RP-001) Punkte verteilt. Ich war im März 2016 bereits oben auf dem Turm und wusste, dass man von dort gut funken konnte. Auf dem Weg nach oben haben wir eine kleine Gruppe Wanderer getroffen, die sehr interessiert an dem waren, was wir dort oben vor hatten. An meinem Rucksack hing meine 4-Element Logarithmisch-Periodische-Dipol Antenne (LPDA) von ANjo. Diese hat die Modellnummer LP145435E und wurde von mir 2016 auf der Ham Radio gekauft. Ansonsten hatte ich noch eine 5m Angerute, meinen FT-817, 5m Koax und ein selbst gebautes Lithium Pack mit 11,1V und 2,2Ah dabei. Da auf dem Turm reger Verkehr herrschte, wechselten Jörg und ich uns am FT-817 ab. So kamen wir mit einem Setup aus. Ich konnte 17 Stationen auf 2m innerhalb von 55 Minuten und später 8 weitere auf Kurzelle (17m und 20m) loggen. Am meisten gefreut habe ich mich über den 2m Kontakt zu G8P in der Nähe von Dover.

Gruppenfoto nach der Prüfung

Auf dem Distrikt-Servicetag wurde wieder eine US-Lizenzprüfung für alle Klassen angeboten. Im Vorfeld gab es 3 Anmeldungen. Da aber sog. "Walk-Ins" erlaubt waren, nahmen dann insgesamt 4 OM an der Prüfung teil. Ein Teilnehmer hat die Technician-Class bestanden, ein weiterer hat General bestanden und 2 OM haben Extra bestanden. Ein OM hat seine bereits 2009 verdiente Technician-Prüfung erfolgreich zur Extra-Class, also der größten US-Klasse "upgegraded". Diese 3 Teilnehmer verfügen bereits alle über ein deutschen Rufzeichen. Ein weiterer Prüfling verfügt bisher über kein deutsches Rufzeichen, er lässt sich die US-amerikanische Extra Lizenz aber jetzt bei der BNetzA in eine deutsche Klasse A umschreiben. Die Gebühr beträgt inkl. Rufzeichenzuteilung allerdings 200€. Der OM hat sich dafür aber die Anfahrt nach Eschborn gespart. Das VE-Team um Jean-Luc F1ULQ, Peter DC2ZO, Joachim DK9VA und Johnny DK9JC gratulieren allen Teilnehmern. Der Prüfer Mike DF3VM war leider verhindert, er ist bei den nächsten US-Lizenzprüfungen aber wieder anwesend.