DK9JC/P aktiviert SOTA DM/HE-003

Am Freitag, den 11.03.2016 war ich geschäftlich in Hessen. Ich kam also fast genau am Großen Feldberg mit der SOTA-Referenz DM/HE-003 vorbei. Es liegt daher auf der Hand, dass ich kurz 'Pause' gemacht habe. Ich musste mich ein wenig beeilen, konnte aber in 25 Minuten 12 QSOs fahren und mir so 10 SOTA-Punkte sichern. Besonders gefreut habe ich mich über GI4ONL in Nordirland, ein neues DXCC für mich. Aber auch Hans (DL/PB2T/P) auf der Wasserkuppe (DM/HE-001) in 110km, war als S2S sehr willkommen. Schon erstaunlich, dass das auf 20m mit 5W 'line-of-sight' ging. Es handelte sich übrigens um meine erste Aktivierung auf 20m mit der neuen Lizenz. Am Abend vorher habe ich noch meinen Linked-Dipol für 10/15 auf 20m verlängert. Ging auf Anhieb mit 1:1. Sogar USA und Kanada war damit möglich.

DO1JC/P funkt von der Hohen Acht in Rheinland-Pfalz

Am 04.03.2016 habe ich auf dem Heimweg von Düsseldorf noch die Hohe Acht (DM/RP-001) in der Eifel aktiviert. Das war meine letze SOTA-Aktivierung mit meinem DO-Call. Das Call hat mich nun in 12 Monaten bei 30 Aktivierungen begleitet. Die Anfahrt zur Hohen Acht war nicht so einfach, da es massiv geschneit hat und die Straßen noch nicht geräumt waren. An dem Nachmittag als ich oben war, sind 10cm Neuschnee gefallen. Die Hohe Acht bei Adenau ist mit 746,9 m ü. NHN der höchste Berg der Eifel und markiert die Grenze der Landkreise Ahrweiler und Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Auf dem bewaldeten Berg, der Wander- und Wintersportgebiet ist, steht der Aussichtsturm Kaiser-Wilhelm-Turm. Von diesem Turm aus habe ich Betrieb gemacht. Der starke Wind hat meine KW-Antenne für 15m zerlegt, so dass ich nur 2m machen konnte. Da man freie Sicht nach allen Richtungen hat, sind mir in kurzer Zeit viele QSOs auf 2m FM gelungen. Besonders gefreut habe ich mich über das QSO mit Jörg, DO1DJJ/M, welcher einer der Aktivierer in Deutschland mit den meisten Punkten (2500++!) ist.

John DO1JC hat die Klasse A in Eschborn bestanden

Heute gibt es an dieser Stelle keine SOTA-, GMA- oder Portabelgeschichten. Ich hab heute die Klasse A bestanden und darf nun endlich auf 40m und 20m funken. Nach 13 Monaten mit DO-Call habe ich diesen Schritt gewagt und bin gespannt und freue mich auf die ersten QSOs. Innerhalb 1-2 Tagen sollte das Call in der Rufzeichen-Datenbank der Bundesnetzagentur auftauchen. Ich habe das Call DK9JC beantragt. :-) Zur Prüfung kam ich heute morgen übrigens ca. 20 Minuten zu spät. Eigentlich sollte es um 9 Uhr los gehen. Die Anreise aus Saarbrücken dauerte dann aber über 3 Stunden. Da es auf der A60 einen Stau gab, musste ich eine Umleitung durch die Mainzer Stadt fahren. Ich habe dann bei der Bundesnetzagentur telefonisch angekündigt, dass ich später komme. Die Dame der BNetzA gab es an den Prüfer weiter und ich konnte problemlos teilnehmen. Lt. Prüfer war das möglich, da parallel die Prüfungen für die Klasse E liefen, welche ohnehin 3 Stunden dauerten. Nach ca. 30 Minuten habe ich abgegeben und sogar bestanden. Und das alles ohne Taschenrechner. Ich war in Mathe nie besonders gut und habe mir daher alle 1061 Fragen aus dem Fragenkatalog gemerkt. Literatur wie den 'Moltrecht', oder ähnliches habe ich nicht verwendet. Mein einziges Hilfmittel war das Windows-Programm 'Ham Radio Trainer', einer Freeware von Oliver Saal, DM1OLI. Diese Software kann ich nur jedem empfehlen. In diesem Beitrag stelle ich das Programm und meine Lernmethode etwas näher vor.

Yaesu FT-817 QRP Transceiver bei SOTA

Am Samstag den 27.02.2016 habe ich 3 SOTA-Gipfel aktiviert. Das war nun meine letzte Tour, bevor am 01.03.2016 600 Gipfel in Deutschland wegfallen. Diese 3 sind dann nicht mehr aktivierbar. Ich schicke also in der Nacht von Freitag auf Samstag eine E-Mail an einige Funkfreunde und kündigte mich an. Ich startete in der Nähe von Merzig bei DM/SR-077, Hargartener Höhe (417m), fuhr dann zu DM/SR-079, Siersburger Höhe (308m) und schloss meine Tour DM/SR-081, Abraumhalde Bergwerk Saar in Saarlouis 325m ab. Nach diesen Aktivierungen habe ich nun endlich 100 SOTA-Punkte zusammen und konnte das SOTA-100 Diplom beantragen. Ohne die saarländische 'Connection' wäre das nicht möglich gewesen. Danke an alle für den Support. In diesem Bericht könnt ihr nachlesen was ich da genau getrieben habe.

 

SOTA: DM/SR-018 Leißberg

Letzten Sonntag, den 21.02.2016 habe ich mich mit meinem guten Freund Hermann getroffen und wir sind zum Leißberg (DM/SR-018) gefahren. Dieser liegt wenige Minuten entfernt von Sankt Wendel im nördlichen Saarland. Ich hatte Hermann schon oft vom Amateurfunk erzählt und konnte ihm so zeigen, was ich da immer auf den Bergen treibe. Die Wege um den Leißberg sind wirklich schön angelegt, hier kann man auch ohne Funkgerät wandern gehen. Oben angekommen fallen natürliche neben den gigantischen Windkraftanlagen auch diverse zurück gelassende Erdspieße und Rohre auf. Man kann also gut Antennen aufbauen. (HI) Ich nutzte ein vorhandenes Rohr im Boden, um meine Stipprute einzustecken. Abspannungen und Co. konnte ich mir also sparen. Wir konnten insgesamt 7 Kontakte herstellen. Darunter drei Stationen in den USA, eine in Südafrika (ZS2G), eine in der Ukraine und zwei Stationen im Saarland. Vielen Dank an der Stelle an Heinz, DO1HML und Herbert, DO9GH, welche mir oft "aushelfen", wenn ich auf einem Berg Saarland unterwegs bin.

APRSdroid mit Baofeng UV-82L

Ich habe eine Unterhaltung mit Michael, DB7MM über Spots im SOTA-Cluster via APRS zum Anlass genommen, mir noch einmal Gedanken zum Thema APRS zu machen. Mein Ziel war es nun, eine Lösung zu erstellen, um zuverlässig an dem digitalen Amateurfunkdienst teilnehmen zu können. Ich hatte vor Monaten bereits APRSdroid aus dem Google "Play Store" heruntergeladen und Pakete über mein Baofeng UV-5R verschickt. Ich habe dazu einfach ein 3,5 Klinke auf 3,5 Klinke Kabel eingesteckt. Das hat sogar ab und zu funktioniert. Empfangen konnte ich nichts. 

Damals fand ich das irgendwie blöd und hab alles in den Schrank gepackt. Mein Baofeng UV-5R ist in der Zwischenzeit auch kaputt gegangen. Als Ersatz habe ich mir ein Baofeng UV-82L besorgt. Es handelt sich auch um ein Chinagerät der 40 Euro-Klasse. Ich habe mir dann einige Videos bei Youtube zum Thema APRSdroid angesehen. Im Internet wird oft das Bluetooth TNC von 'Mobilinkd' empfohlen. Das Teil scheint ganz gut zu sein, kostet in den USA nur $65 aber in Deutschland 120 Euro (!). Ich baute mir also eine eigene, günstige Lösung.