Funkturm auf dem Brandenkopf

Ich war letzten Mittwoch geschäftlich im Schwarzwald unterwegs. Am Abend vorher habe ich mir die SOTA-Karte angeschaut und gesehen, dass ich nur ca. 20km entfernt 10 SOTA-Punkte am Brandenkopf (DM/BW-067) 'abgreifen' konnte. Ich habe also den FT-817 und meinen Linked-Dipol für 40/20/15/10 eingepackt. Da mein Termin ca. eine Stunde länger dauerte als geplant, war mein "Alert" natürlich nicht mehr viel wert. Oben angekommen stellte ich dann fest, dass ich kein Handynetz hatte. Ich konnte also keinen Spot setzen. Normalerweise mache ich das via APRS, hatte aber mein Equipment vergessen. Das passiert mir sicher nicht noch einmal. Umso ärgerlicher war es, als Ferdi, DF5VF mir gestern erzählte, dass sich auf dem Aussichtsturm das 70cm Relais DB0TN (439.000MHz) befindet.

DK9JC/P aktiviert DLFF-0033 und DA/SR-047

Da ich nun seit kurzem auch 40m machen darf, habe ich eine nahe gelegene GMA-Referenz aktiviert. Diese Referenz liegt im Nature Reserve/Biosphäre Bliesgau mit der Flora & Fauna Referenz DLFF-0033. Ich habe also beides zusammen aktiviert. Ich wurde bereits gerufen, als mein Spot im Cluster auftauchte, also noch bevor ich CQ rief... Ich konnte so 70 Verbindungen in knapp 2 Stunden loggen. Als Antenne verwendete ich einen Linked-Dipol für 10/15/20, welchen ich am Abend vorher auf 40m verlängerte. Anfangs war das SWR noch nicht optimal, aber nachdem ich ca. 15cm an beiden Enden abgeknickt hatte und den Winkel etwas steiler stellte, hatte ich nach einigen Minuten ein SWR von 1:1. Der Dipol hing ca. 10m hoch im Baum. Der Aufbau war nicht ganz so einfach, wie ich es von 10/15m gewohnt war. Bei starkem Wind haben sich die Kabel immer wieder ineinander verwickelt.

APRS2SOTA: Startseite

Gestern war ich im Schwarzwald unterwegs und habe eine SOTA-Aktivierung gemacht. In knapp 1000m ü. NHN hatte ich zwar eine tolle Sicht, aber kein Handynetz. So habe ich über eine Stunde in eisiger Kälte CQ gerufen. Abhilfe hätte ich mein kürzlich gebautes APRS-Interface und mein Baofeng UV-82 geschaffen. Leider hatte ich es zu Hause vergessen. Ich stelle heute kurz die passende Software vor, um via APRS Spots im SOTA-Cluster zu setzen. Ich habe das schon einige male gestestet, auch wenn ich Handynetz hatte. Vorausgesetzt man vergisst es nicht zu Hause, hat man einen schönen "Plan B". Mit dem selbst gebauten Interface, einem billigen Chinagerät (Baofeng) und meinem alten Samsung Galaxy S3 mit APRSdroid ist es möglich, sehr kostengünstig an APRS teilzunehmen. Wie das geht, habe ich bereits hier im Blog beschrieben. Von Michael, DB7MM habe ich erfahren, dass er Spots via APRS setzt, wenn er kein Handy-Netz hat. Das wollte ich auch. Zuerst muss man sich auf der Website von Stewart Wilkinson, G0LGS anmelden. Ich habe ihm einfach eine formlose E-Mail geschickt und er hat mich innerhalb ein paar Stunden freigeschaltet, d.h. er hat mich auf die sog. "whitelist" gesetzt.

DK9JC/P aktiviert SOTA DM/HE-003

Am Freitag, den 11.03.2016 war ich geschäftlich in Hessen. Ich kam also fast genau am Großen Feldberg mit der SOTA-Referenz DM/HE-003 vorbei. Es liegt daher auf der Hand, dass ich kurz 'Pause' gemacht habe. Ich musste mich ein wenig beeilen, konnte aber in 25 Minuten 12 QSOs fahren und mir so 10 SOTA-Punkte sichern. Besonders gefreut habe ich mich über GI4ONL in Nordirland, ein neues DXCC für mich. Aber auch Hans (DL/PB2T/P) auf der Wasserkuppe (DM/HE-001) in 110km, war als S2S sehr willkommen. Schon erstaunlich, dass das auf 20m mit 5W 'line-of-sight' ging. Es handelte sich übrigens um meine erste Aktivierung auf 20m mit der neuen Lizenz. Am Abend vorher habe ich noch meinen Linked-Dipol für 10/15 auf 20m verlängert. Ging auf Anhieb mit 1:1. Sogar USA und Kanada war damit möglich.

DO1JC/P funkt von der Hohen Acht in Rheinland-Pfalz

Am 04.03.2016 habe ich auf dem Heimweg von Düsseldorf noch die Hohe Acht (DM/RP-001) in der Eifel aktiviert. Das war meine letze SOTA-Aktivierung mit meinem DO-Call. Das Call hat mich nun in 12 Monaten bei 30 Aktivierungen begleitet. Die Anfahrt zur Hohen Acht war nicht so einfach, da es massiv geschneit hat und die Straßen noch nicht geräumt waren. An dem Nachmittag als ich oben war, sind 10cm Neuschnee gefallen. Die Hohe Acht bei Adenau ist mit 746,9 m ü. NHN der höchste Berg der Eifel und markiert die Grenze der Landkreise Ahrweiler und Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Auf dem bewaldeten Berg, der Wander- und Wintersportgebiet ist, steht der Aussichtsturm Kaiser-Wilhelm-Turm. Von diesem Turm aus habe ich Betrieb gemacht. Der starke Wind hat meine KW-Antenne für 15m zerlegt, so dass ich nur 2m machen konnte. Da man freie Sicht nach allen Richtungen hat, sind mir in kurzer Zeit viele QSOs auf 2m FM gelungen. Besonders gefreut habe ich mich über das QSO mit Jörg, DO1DJJ/M, welcher einer der Aktivierer in Deutschland mit den meisten Punkten (2500++!) ist.

John DO1JC hat die Klasse A in Eschborn bestanden

Heute gibt es an dieser Stelle keine SOTA-, GMA- oder Portabelgeschichten. Ich hab heute die Klasse A bestanden und darf nun endlich auf 40m und 20m funken. Nach 13 Monaten mit DO-Call habe ich diesen Schritt gewagt und bin gespannt und freue mich auf die ersten QSOs. Innerhalb 1-2 Tagen sollte das Call in der Rufzeichen-Datenbank der Bundesnetzagentur auftauchen. Ich habe das Call DK9JC beantragt. :-) Zur Prüfung kam ich heute morgen übrigens ca. 20 Minuten zu spät. Eigentlich sollte es um 9 Uhr los gehen. Die Anreise aus Saarbrücken dauerte dann aber über 3 Stunden. Da es auf der A60 einen Stau gab, musste ich eine Umleitung durch die Mainzer Stadt fahren. Ich habe dann bei der Bundesnetzagentur telefonisch angekündigt, dass ich später komme. Die Dame der BNetzA gab es an den Prüfer weiter und ich konnte problemlos teilnehmen. Lt. Prüfer war das möglich, da parallel die Prüfungen für die Klasse E liefen, welche ohnehin 3 Stunden dauerten. Nach ca. 30 Minuten habe ich abgegeben und sogar bestanden. Und das alles ohne Taschenrechner. Ich war in Mathe nie besonders gut und habe mir daher alle 1061 Fragen aus dem Fragenkatalog gemerkt. Literatur wie den 'Moltrecht', oder ähnliches habe ich nicht verwendet. Mein einziges Hilfmittel war das Windows-Programm 'Ham Radio Trainer', einer Freeware von Oliver Saal, DM1OLI. Diese Software kann ich nur jedem empfehlen. In diesem Beitrag stelle ich das Programm und meine Lernmethode etwas näher vor.