Router Störungen QRM 15m Band Kabel DeutschlandIch wohne in einer Stadtwohnung zur Miete und kann keine riesigen Antennen aufbauen. Daher habe ich mich von dem Gedanken verabschiedet, auf 80m QRV zu sein. Da auf 10m aktuell nicht viel los ist, blieb für mich als DO'ler nur noch das 15m Band übrig. Ich habe also nach einer einfachen Antenne gesucht und bin auf den Dipol gestoßen. Meine Antenne habe ich nach einer Anleitung im Internet gebaut und das Material hat keine 2 Euro gekostet. Ich war sofort begeistert. Mir sind nun schon einige weltweite QSOs gelungen seit ich diesen einfachen Dipol gebaut habe. Allerdings funktioniert mein Internet nicht mehr, wenn ich funken will. Das ist sehr nervig, gerade was die Logs, QRZ.com und den DXCluster angeht. Ich ziehe immer den Stecker meines Kabelrouters (Hitron 30360 von Kabel Deutschland) raus. Wenn ich das nicht mache, habe ich S8 QRM nur auf 15m. Das liegt wohl daran, dass meine Antenne auf 15m abgestimmmt ist. Leider hat eine provisorische Abschirmung mit Alufolie bisher nicht geholfen. Wenn ich den Kabelrouter in ein anderes Zimmer stelle, sind die Störungen weg. Das Internet funktioniert dann trotzdem nicht, da ich all meine Kabel nicht "umlegen" kann. Der Dipol liegt genau auf dem Dach unter welchem der Kabelrouter steht. Wer Tipps hat, kann mir gerne einen Kommentar hinterlassen, oder mich auf den anderen bekannten Wegen kontaktieren.

In diesem Blogbeitrag (meinem ersten auf dieser Seite) werde ich mich mit der Frage beschäftigen, ob ein sog. SWL (Short-Wave-Listener, deutsch: Kurzwellenhörer) nur Funkscanner bzw. Radios benutzen darf, oder ob diese Person einfach einen regulären Amateurfunktransceiver (Empfänger und Sender) benutzen darf. Die direkte Verwendung eines sendefähigen Transceivers macht Sinn, wenn man z.B. ohnehin die Amateurfunkprüfung ablegen will. Weiterhin gibt es auch Personen, welche historische Geräte oder Geräte bestimmter Hersteller mögen, bzw. sammeln. In der Regel sind auch die Empfänger in den Amateurfunk-Transceivern empfindlicher, so dass es wirklich gute Argumente für die Verwendung dieser Geräte gäbe, wäre die Verwendung für "Nich-Lizenzierte" erlaubt. Ausgangspunkt für diesen Beitrag war ein Post in der Facebook-Gruppe des "Deutscher Amateur Radio Club e.V.". In diesem Post wurde vieles geschrieben, die rechtlichen Grundlagen waren jedoch weitgehend unbekannt. Schauen wir uns also die rechtlichen Grundlagen an.

Fernmeldegesetz (FMG)

In der o.g. Gruppe wurde dem Betroffenen direkt ein Verstoß gegen das Fernmeldegesetz (FMG) vorgeworfen. Das Fernmeldegesetz war bis 1997 der Vorläufer des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Seit 1. August 1996 gilt das TKG. Eine Anwendung des Fernmeldegesetz (FMG) kommt daher nicht in Frage.